Empfang der Schwerter Wirtschaft

Datum: 11.11.2021
Ort: Freischütz

Empfang der Schwerter Wirtschaft 2021


Wir sind glücklich, dass nach einer Corona bedingten Zwangspause unter strengen Auflagen endlich wieder unser alljährlicher Empfang der Schwerter Wirtschaft stattfinden konnte.
Wie sagte der Vorsitzende unseres Unternehmervereins US-2 Egon Schrezenmaier in seiner Eröffnungsrede „Ein Stück Freiheit kehrt zurück“.
In diesem Jahr wurde eine Person geehrt, die in besonderem Maße dem Anliegen des Preises entspreche, sagte Egon Schrezenmaier. Man wolle Mitbürger±innen ehren, die großes soziales Engagement leisten, aber dafür nicht im Rampenlicht stehen.
Mit rund 100 Gästen – und dies trotz steigender Corona Zahlen – feierte US-2 den Empfang der Schwerter Wirtschaft 2021 im großen Saal des Freischützes, wie alle zwei Jahre gepaart mit der Auszeichnung und Verleihung des Karl-Willi-Demgen-Preises.
Mit einer so hohen Zahl an Mitgliedern und Besuchern hatten wir nicht gerechnet. Für uns ist dies eine Anerkennung und Auszeichnung unserer ehrenamtlichen Arbeit für den Verein. Besonders stolz und überrascht zeigten wir uns über die vielen jungen Gäste. Wir schließen daraus, dass einige Unternehmen bereits den Generationswechsel einläuten und Ihren Nachwuchs schon mal in das weitverzweigte Netzwerk von US-2 einführen.
Schon im Foyer des Freischützsaals wurden die Gäste des Empfangs der Schwerter Wirtschaft mit einem Glas Pils oder Sekt empfangen. Nach einem regen Gesprächsaustausch untereinander wurde im Saal an zwei langen, schön dekorierten Tischen Platz genommen. Da keine Tischordnung gewünscht war, konnte sich jeder individuell seine Tischnachbarn aussuchen.
Mit einem köstlichen Menü und dazu passend ausgesuchten Weinen konnte der Festakt beginnen, untermalt mit leisen Pianoklängen unseres DJs Sebastian Schmitt-Rosenblatt.

Unsere Preisträgerin Antje Drescher ist seit 35 Jahren in der Sterbebegleitung aktiv.
Wie sehr das Leben und Wirken der Ausgezeichneten seit 35 Jahren von diesem Engagement geprägt ist, zeichnete Vereinsmitglied Brigitte Kollodej in ihrer Laudatio auf.
Aus Hamburg stammend, war die begeisterte Handballerin der Familie wegen nach Schwerte gekommen und wurde bei den Bundesliga-Damen des BVB als „Tormaschine“ gefeiert. Doch ihr größtes Anliegen war es, dass Tod und Trauer in der Gesellschaft nicht länger unter dem Mantel des Schweigens verdeckt sein sollten, indem sie Angehörigen ihre Hilfe anbot.
So war Antje Drescher schon 1986 mit dabei, als sich im Evangelischen Krankenhaus eine Gruppe zusammenfand, die Menschen im Sterben nicht länger allein lassen wollte. Ihr Anspruch sei vor allem gewesen, das Sterben zu Hause zu ermöglichen, berichtete Brigitte Kollodej. Dazu habe sie auch den Angehörigen ihre Hilfe angeboten. Mit Herz und voller Hinwendung bei den Sterbenden zu sein, sei „Pionierarbeit der Hospizbewegung“ gewesen.
Aus dieser Initiative ist der Verein für Sterbe- und Trauerbegleitung „Die Brücke“ entstanden, der bis heute Angehörige und soziale Einrichtungen bei in ihrem Weg mit Schwerstkranken und Sterbenden unterstützt.
Karl-Willi Demgen, US-2-Ehrenmitglied und Namensgeber des Preises für soziales Engagement und Zivilcourage, hatte ursprünglich zwar andere Motive bei der Gestaltung des Sinnbildes in Form einer Brückenkonstruktion im Kopf, dennoch hätte die Form des Preises an diesem Tag nicht passender sein können.
Die filigrane Konstruktion, passend vielleicht für einen kleineren Modelleisenbahnzug, sollte ein Hinweis geben auf das Ereignis, das im Mittelpunkt des Unternehmer-Empfangs stand.
Wer nah an das Sinnbild herantrat, konnte die eingravierte Schrift in einem der Metallträger lesen: „Karl-Willi-Demgen-Preis 2021“. Und der wurde, wie das Symbol der Auszeichnung andeutete, an die Sterbe- und Trauerbegleitung „Die Brücke“ verliehen – genauer gesagt, an dessen Gründerin und heutige Ehrenvorsitzende Antje Drescher.

Der Ehemann nahm den Preis stellvertretend entgegen
Aus gesundheitlichen Gründen konnte die Preisträgerin leider nicht persönlich an der Preisverleihung teilnehmen. An ihrer Stelle nahm Ehemann Ottomar Drescher, begleitet von Mitgliedern der Familie und des „Brücke“-Vorstands, die Auszeichnung in Empfang. Der Dank sei „an Antje zu Hause gerichtet“, kommentierte Brigitte Kollodej den anschließenden Applaus der rund 100 Anwesenden.


Eine harmonische und gelungene Veranstaltung
Nach dem Ende der offiziellen Veranstaltung hatten die Vereinsmitglieder, Freunde und Gönner von US-2 Schwerte e.V. noch genügend Zeit mit Kollegen*innen oder Geschäftspartner*innen Gäste ins Gespräch zu kommen. Natürlich durfte dabei das „Bierchen“ oder „Sektchen“ nicht fehlen.
Als spielerisches Begleitprogramm waren außerdem noch eine Event-Carrera-Bahn und eine Eisstockbahn bereitgestellt, an denen jeder sein Können unter Beweis stellen konnte. Eine schöne Gelegenheit, auf spielerische Weise mit anderen Teilnehmer*innen ins Gespräch zu kommen.

 

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